Machs möglich

Machs möglich (c) nbh

Projektlaufzeit Dez. 2020 - Nov. 2023

Kooperationsverbund: NBH, katho NRW, Aachen, Bistum Aachen (Drittmittelgeber)

Gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz, mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Projekthomepage: www.machs-moeglich.info/start/

Das Bistum Aachen steht in weiten Teilen seiner Fläche vor großen Umstrukturierungen, ein Kohlerevier wird sukzessive umgestaltet. In diesem Wandel ist Umweltgerechtigkeit ein wesentlicher Faktor für den Kitt, der die Menschen im rheinischen Revier zusammenhalten könnte.

Daher möchte „Machs möglich“ innerhalb von drei Jahren die Sensibilisierung für Biodiversität und die Ermöglichung von konkreten Naturerfahrungen in Einrichtungen der Sozialen Arbeit fördern. Insbesondere soll so das Umweltbewusstsein von Menschen aus prekären Milieus und einkommensschwachen Schichten gefördert werden, sowie ihre gleichberechtigte Partizipation an Angeboten der Umweltbildung und Naturpädagogik gestärkt werden. Langfristiges Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit im Revier zu leisten.

Mit der umwelt- und naturpädagogischen Weiterbildung von Fachkräften der außerschulischen Bildungsarbeit und Sozialarbeit, will das Projekt „Machs möglich“ die umweltpädagogischen Kompetenzen und das Umweltbewusstsein der teilnehmenden Fachkräfte außerschulischer Bildungsarbeit verbessern. Zudem sollen sowohl die individuellen Handlungs- und Gestaltungskompetenzen der Teilnehmenden, als auch das Natur- und Umweltbewusstsein innerhalb der beteiligten Institutionen erhöht werden. Die Fortbildungsreihe wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert durch Mitarbeiter:innen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, mit dem Ziel einen Transfer in die Soziale Arbeit und den fachlichen Diskurs zu erreichen.

In den sechs Modulen der Weiterbildung, lernen die Teilnehmenden mehr über das Thema Biodiversität und wie sich nachhaltige Angebote in ihren jeweiligen Institutionen durchführen lassen. Bei Expertengesprächen soll Best Practice vorgestellt und gemeinsam mögliche Ideen diskutiert werden. In der Praxisphase, zwischen den Modulen 4 und 5, haben die Teilnehmenden der Fortbildung die Möglichkeit, sich gegenseitig in ihren Einrichtungen zu besuchen und sich über die laufenden Projekte zu informieren und sich auszutauschen. Während der Module haben die Teilnehmenden genug Raum für kollegiale Beratung und Coaching. Im letzten Modul werden schließlich die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den durchgeführten Projekten vorgestellt und gemeinsam festgehalten, wie die Projekte nachhaltig innerhalb der jeweiligen Institution verstetigt werden können, um so einen konkreten Beitrag zur Umweltgerechtigkeit zu leisten.

Ansprechpartnerinnen für das Gesamtprojekt: Fachbereichsleitungen Kristina Hamm und Dr. Christina Herrmann

Ansprechpartnerin für die Fortbildung:

leben.natur.vielfalt das Bundesprogramm (c) Bundesprogramm
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) (c) BMU
Bundesamt für Naturschutz (BfN) (c) BFN

Ansprechpartnerinnen

Dr. Christina Herrmann (c) Schmitter

Dr. Christina Herrmann

Fachbereichsleitung Projekte
Annika Janssen (c) Schmitter

Annika Janssen

pädagogische Mitarbeiterin
Annika Janssen (c) Schmitter

Annika Janssen

pädagogische Mitarbeiterin