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BNEi Werkstatt for Future:SDG-13 und SDG-15: Upcycling ist kreativ und unterstützt die Biodiversität

Aus bereits verbrauchten Materialien oder Dingen etwas Neues herstellen verringert das Müllaufkommen und schont die Umwelt. In diesem Fall haben die Teilnehmenden der Werkstatt für Future aus leeren Konservendosen und Bambusabschnitten Insektenhotels gebaut. In den Halmen finden Solitärinsekten eine passende Brutmöglichkeit. Andere gestalteten aus Holzabschnitten fantasievolle Gartenstecker. Kronkorken bekamen ein zweites Leben in Gestalt einer Gartenblume. Kreative und praktische Arbeit befördern die individuelle Auseinandersetzung mit einem Thema. Im Gehirn werden ganz andere Areale angesprochen, als bei einer rein kognitiven Beschäftigung mit einer Materie. Gestalterisches Tun fördert die Selbstwirksamkeit und Persönlichkeitsbildung.
Datum:
15. Juli 2026
14 Bilder

Als vor 20 Jahren die Ideen von Nachhaltigkeit in das Konzept von BNE geflossen sind, vermisste der fachliche Diskurs den Aspekt, Inhalte und Ziele auch von kreativ-künstlereischer und ästhetischer Seite her zu erfassen. Ökonomie, Ökologie und Soziales wurden als die drei Säulen der Nachhaltigkeit aufgestellt, die es zu bedenken gälte. Der Wunsch nach einer weiteren Betrachtungsweise ist nicht ins Konzept eingegangen, aber das verbietet ja nicht, dieses in der Umsetzung des Bildungskonzepts doch zu tun.

Für die Menschen mit Behinderung war es unter der Anleitung von Birgit Zander, Sandra Kober und Thomas Kranz eine neue Erfahrung, den Vermeintlichen Müll und Kreativmaterialien zusammen zu bringen. Welche Farbe möchte ich nehmen oder was für ein Muster soll entstehen sind die ästhetischen Fragen der Schaffenden. Im Prozess eröffnen sich dann aber auch inhaltliche Fragen in Bezug auf Bauerbiene und Co: Was brauchen diese denn für ein gutes Hotel?