Eine fünfteilige Workshopreihe - Mind the Gap - Beteiligungslücken im Strukturwandel:Zweiter Workshop am 12.03.26 „Mind the Gap - Verhältnis Kommunen und Zivilgesellschaft“
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Verhältnis Kommunen und Zivilgesellschaft
Zweiter Workshop einer fünfteiligen Workshopreihe „Mind the Gap“ 12.03.26 - 13:00 - 16:00 Uhr
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IIm Strukturwandel der Kohleausstiegsregionen zeigt sich eine weitere Beteiligungslücke im oftmals konfliktbehafteten Verhältnis zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Eine weitere Beteiligungslücke besteht im häufig konfliktbehafteten Verhältnis zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Gruppen. Dies ist vielfach geprägt von strukturellen Legitimations-, Rollen- und Machtkonflikten: Kommunale Akteur*innen verweisen auf ihre repräsentative, demokratische Legitimation, während Vertreter*innen der organisierten Zivilgesellschaft ihre Rolle aus Betroffenheit, fachlicher Expertise und kritischer Perspektive ableiten.
Beteiligungsverfahren sind häufig wenig inklusiv und nur formal an politische Entscheidungsprozesse rückgekoppelt. Rollen, Zuständigkeiten und Mandate sind vielfach unklar, was zu Frustration auf beiden Seiten führt. Historische Konfliktlinien – insbesondere im Zusammenhang mit Protesten gegen den Braunkohleabbau, Umsiedlungen und Vertrauensverluste – verstärken bestehendes Misstrauen und erschweren eine konstruktive Zusammenarbeit.
In fünf Online-Workshops, einem Revier-Dialog im Juni und einer Abschlusskonferenz im Oktober 2026 entsteht – mit wissenschaftlich begleitet von Dr. Jan-Hendrik Kamlage (Ruhr-Universität Bochum) – ein Leitfaden für politische Bildungsarbeit im Strukturwandel.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass eine vorherige Anmeldung für die Teilnahme am Zoom-Meeting nicht notwendig ist.

