Bericht zur Aktion „WanderWall“ am 10. Juli in Aachen

Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens setzte die Mobbing-Kontaktstelle im Bistum Aachen am 10. Juli mit der Kunstaktion „WanderWall“ ein sichtbares Zeichen gegen Mobbing und Ausgrenzung. Seit einem Vierteljahrhundert bietet sie Menschen, die von Mobbing betroffen sind, eine unabhängige und vertrauliche Beratung. Getragen wird die Mobbing-Kontaktstelle vom Bistum Aachen, dem DGB Region NRW Süd-West, dem KAB-Diözesanverband Aachen und dem Nell-Breuning-Haus.
Im Rahmen der Aktionswoche „Wir alle Aachen“ zog eine aus Kartons errichtete, wandelnde Mauer durch die Aachener Innenstadt. Sie lud Passantinnen und Passanten dazu ein, stehen zu bleiben, miteinander ins Gespräch zu kommen und über Konflikte, Ausgrenzung und Mobbing nachzudenken. Die bewegliche Mauer symbolisierte die Barrieren, Isolation und Ausgrenzung, die viele von Mobbing betroffene Menschen – insbesondere am Arbeitsplatz – erfahren. Zugleich vermittelte sie die Botschaft, dass solche Mauern durch Solidarität, gegenseitige Unterstützung und einen respektvollen Umgang miteinander überwunden werden können.
Die gemeinsam mit der Bleiberger Fabrik und unter der künstlerische Gestaltung von Garvin Dickhof realisierten Kunstaktion verband das Jubiläum der Mobbing-Kontakt-Stelle mit einer eindrucksvollen Botschaft: Sie machte das langjährige Engagement der Träger und Berater*innen sichtbar und warb eindringlich für Respekt, Solidarität und ein diskriminierungsfreies Miteinander.
