Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier führt ihre vielen Fäden in 2024 fort

Bei einer Planungskonferenz berieten Menschen aus Zivilgesellschaft, Kirche und Institutionen, wie sie weiter Dialoge organisieren, Bürgerbeteiligung stärken und Versöhnung fördern

Dr. Manfred Körber, Leiter des Nell-Breuning-Hauses, begrüßte eine größere Zahl von Menschen aus Zivilgesellschaft, katholischer Kirche, weiteren Kooperationspartnern wie Landeszentrale für politische Bildung und Landschaftsverband Rheinland. (c) Thomas Hohenschue
Dr. Manfred Körber, Leiter des Nell-Breuning-Hauses, begrüßte eine größere Zahl von Menschen aus Zivilgesellschaft, katholischer Kirche, weiteren Kooperationspartnern wie Landeszentrale für politische Bildung und Landschaftsverband Rheinland.
Datum:
Di. 23. Jan. 2024

Den Strukturwandel partizipativ mitzugestalten, ist Anspruch der Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier. Das bedeutet, Dialoge zu organisieren, Bürgerbeteiligung zu stärken, Versöhnung zu fördern. Nun war es an der Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen und das weitere Vorgehen für 2024 zu entwickeln.

Zur Planungskonferenz am 20. Januar im KABinett Erkelenz reisten Menschen aus Zivilgesellschaft, katholischer Kirche, Zukunftsagentur Rheinisches Revier und Landschaftsverband Rheinland an. Sie alle einte, bestens moderiert durch Chris Löw von der Demokratiewerkstatt, der Wille, die vielen Fäden aus 2023 fortzuführen, Vorhaben zu verstetigen und zu vertiefen.

Zum Beispiel die Reihe "RevierDialoge", die aus verschiedenen Richtungen auf die sozialökologische Transformation des Reviers blickt. Unter dem Stichwort "Café Nr. 5" wird an einem Begegnungs- und Vernetzungsort für die fünf Dörfer gearbeitet. Kulturelle Formate stärken die Zusammenarbeit und das Zusammenleben.

Viele Ideen kamen auf den Tisch, wie Jugendprojekte, Ausstellungen, Workshops zum Wassersystem oder Beratungen zur Gesundheitsversorgung im Rheinischen Revier. Dr. Guido Hitze, Leiter der mittragenden Landeszentrale für politische Bildung, bezeichnete die Beteiligungskultur der Demokratiewerkstatt als vorbildlich und brachte seinerseits Anregungen ein, etwa aus dem historischen Blick zurück Kraft und Inspiration für die Gestaltung der Zukunft zu gewinnen.

Konkrete Ansätze für Projekte und Kooperationen, die dank ihrer Vielschichtigkeit und Vielstimmigkeit auch einen Beitrag zur Identitätsbildung der Region leisten, wie Dr. Manfred Körber, Leiter des Nell-Breuning-Hauses, hervorhob. Dass die Kuckumer Kirche sich als Ort für Treffen und Veranstaltungen etabliert, freute alle Beteiligten.

Die Demokratiewerkstatt bleibt dran, diese Prozesse zu begleiten und zu stärken. Danke allen Menschen, die sich unter dem Dach der Werkstatt in den Gesprächen und Vorhaben engagieren - mit all ihren Ideen, Kontakten, Kompetenzen und ihrer Tatkraft wird etwas draus. So wird Demokratie lebendig und spürbar.

Präsentation zur Planungskonferenz

Planungskonferenz Demokratiewerkstatt

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