Die Ukraine-Hilfe des Nell-Breuning-Hauses geht weiter:Ein Netzwerk von Partnern unterstützt bedrängte Menschen, unterstützt Wiederaufbau und richtet den Blick in eine hoffentlich friedliche Zukunft

In diesem Sinne gibt es Gutes zu berichten vom jüngsten Hilfstransport des Nell-Breuning-Hauses. Das Netzwerk mit Partnern vor Ort hat inzwischen eine solche Qualität entwickelt, dass es jetzt in einem "Letter of intent" den Willen zur vertieften Kooperation fixiert hat. Beteiligt sind neben dem Nell-Breuning-Haus der Partnerschaftsverein Übach-Palenberg e.V., die ukrainische Gemeinde Ust-Tschorna und das rumänische Institut für wirtschaftliche und soziale Bildung (IFES).
Unterzeichnet wurde das Papier im rumänischen Konsulat, im Beisein des Konsuls. Erklärt wird der Wille, Folgendes gemeinsam auf den Weg zu bringen: humanitäre Hilfe, medizinische Unterstützung, Erholungs- und Begegnungsprogramme, Bildungs- und Jugendprogramme sowie Workcamp und Wiederaufbau einer Schule in Ust-Tschorna. Auch die Anbahnung einer sozialen Städtepartnerschaft zwischen Übach-Palenberg und Ust-Tschorna ist eine gewollte Perspektive.
Der "Letter of intent" schreibt somit fest, was teilweise dank großer Unterstützung aus Deutschland und Rumänien gelebte Solidarität ist:
- Auch diesmal wurden wieder warme Kleidung, Decken, Hygieneartikel, Süßwaren und Kinderspielzeug an Binnenflüchtlinge in der Region Solotvyno verteilt, über das Hilfezentrum der üdischen Gemeinde - Dank hier an Jacob Fixler und sein Team.
- Medizinische Hilfsgüter gelangten über die ukrainische Gewerkschaft Vost-Volya in die Kriegsregion - Dank hier an Action Medeor für die Hilfsgüter und Yuriy Kurylo aus Lviv, der den Transport in der Ukraine unterstützt.
- Für die Schule in Ust-Tschorna konnte dank Geldspenden ein Gasheizgerät angeschafft werden. Die Firma Falke-Tek aus Übach-Palenberg spendete ein Balkonkraftwerk. Danke auch hier an alle Beteiligten.
Die Partner bekräftigen "ihr gemeinsames Engagement für Solidarität, humanitäre Hilfe und europäische Zusammenarbeit. Sie sind überzeugt, dass zivilgesellschaftliche Partnerschaften einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, Hoffnung zu geben, Leid zu lindern und Perspektiven für die Zukunft zu schaffen." Rainer Rißmayer vom Nell-Breuning-Haus resümiert: "Wir hoffen, nun in diesem Verbund in enger Abstimmung mit unseren rumänischen Freunden Silviu Ispas, Florin Hossu und Ilie Ovidiu Gasparel in den kommenden Jahren gute Hilfsangebote und Begegnungen gestalten zu können."