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Erste Projektphase von „Mind the Gap“ abgeschlossen:Es gibt viele Wege, die zivilgesellschaftliche Beteiligung am Strukturwandel von Regionen zu verbessern. Welche betreten wir?

Die Zivilgesellschaft kann substanzielle Beiträge zur künftigen Entwicklung von umbrechenden Regionen beisteuern. Allerdings ist sie bei der Mitsprache und Mitgestaltung auf vielfache Weise strukturell gegenüber anderen Playern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik benachteiligt.
Datum:
10. Juni 2026
Von:
Thomas Hohenschue

Diese Beteiligungslücken nimmt das Projekt „Mind the Gap“ unter die Lupe. Die erste Projektphase ist nun abgeschlossen. In fünf Online-Workshops loteten Teilnehmende Teilaspekte aus, validierten Thesen der Kooperationspartner Nell-Breuning-Haus und Ruhr Universität Bochum.

Dabei kamen wertvolle Differenzierungen und strategische Überlegungen zu Stande. Alle handelnden Akteur*innen, auch die aus der Zivilgesellschaft, haben sich zu bewegen. Die Botschaft: Welche Wege im Strukturwandel betreten werden, hängt nicht nur von der Landespolitik ab.

Weitere Inspirationen auf dem Weg zu einem Leitfaden für politische Bildungsarbeit im Strukturwandel erhoffen sich die Kooperationspartner von einer Reise durch das Lausitzer Braunkohlerevier. Dort gibt es weiter reichende Erfahrungen mit der Beteiligung der Zivilgesellschaft.

Am 13. und 14. Oktober 2026 werden die Fäden im Rahmen eines Abschlusssymposiums im Nell-Breuning-Haus zusammengebunden. Schon heute eine herzliche Einladung, verbunden mit der Bitte, sich per E-Mail an seminar@nbh.de  anzumelden (Seminarnummer S-5581).