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Bildung für nachhaltige Entwicklung inklusiv (BNEi):Jeder kann etwas dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen besser wird

Besuch beim Biobauernhof.
Wie geht es weiter mit Klima, Umwelt und Natur? Wie wollen wir zusammenleben? Wie regeln wir alles so, dass jeder Mensch seine Rechte erhält? Das sind alles Fragen, die zum Thema Nachhaltigkeit gehören. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) greift sie auf.
Datum:
7. Juli 2026
Von:
Thomas Hohenschue

Das Nell-Breuning-Haus vertritt die Position: Nachhaltig unterwegs zu sein, braucht nicht allein und nicht zuerst akademisches Wissen. Vielmehr geht es um Haltung: um die persönliche Einstellung als Mensch und um die Einstellung einer Organisation oder Einrichtung.
In diesem Sinne engagiert sich das Bildungszentrum gerade in einem Modellprojekt, das Menschen mit Behinderung anspricht und die Einrichtungen, in denen diese Menschen leben, wohnen, arbeiten und lernen. Nachhaltige Entwicklung geht schließlich alle an.
Mit Partnern wie den Varius Werkstätten oder der KoKoBe Rheinkreis Neuss erprobt Umweltpädagogin Eva Bongartz neue Formate, um "Bildung für nachhaltige Entwicklung inklusiv" (BNEi) zu gestalten. Diese Innovation wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Spannende Impulse aus Besuchen von Landesgartenschau in Neuss und Biohof Paulinenwäldchen finden in Workshops Fortsetzungen und Vertiefungen. Häufig mündet das Ganze in der lebhaften Beratung, was die Teilnehmenden selbst verändern können.
Zum Beispiel in der Werkstatt: beim Essen mit den Füßen abstimmen, wenn es um Fleisch geht, bei der umweltbewussten Trennung von Müll, beim Pflanzen und Pflegen von Grün auf dem Gelände und in den Gebäuden. Ideen gibt es satt, lasst es uns anpacken.
Mitarbeitende der Kooperationspartner schätzen sehr, dass die BNEi-Formate allen Beteiligten Raum gibt, über solche Alltagsfragen nachzudenken und kleine Projekte zu planen. Dafür ist in den eng getakteten Betriebsabläufen häufig wenig Zeit und Gelegenheit.
Was Teilnehmende beispielhaft im Green Campus des Nell-Breuning-Hauses ausprobieren, zeigt, welchen starken Beitrag Mitmachvorhaben leisten. Die Menschen mit Behinderung erleben sich selbst als wirksam und wertvoll, sie helfen mit, dass die Welt ein wenig besser wird.