Expierence report by Luke Chantré:Creative Lab in Greece
From the 6th to the 10th of October 2025, I had the opportunity to take part in an Erasmus+ project in Marathon, Greece. The main topic was “Loneliness among young people.” I decided to join because I consider this subject both highly relevant and personally meaningful. I’ve experienced loneliness myself in the past, so I was genuinely interested in exploring possible solutions and learning how to better support myself and others. I was also motivated to meet people from different countries — Poland, Hungary, Italy, and Greece — and to improve my English through real communication. I didn’t have any strict expectations; I simply wanted to gain new knowledge and experiences that would broaden my perspective.
The workshops were very interactive — we worked in small groups on creative tasks related to loneliness, such as brainstorming questions and answers or producing a short film or image that represented the topic. That creative part was definitely one of my favorites. We also discussed how individuals and communities can address loneliness on personal, regional, and international levels.
The participants came from Hungary, Poland, Italy, and Greece, which made the exchange even more interesting. English was our common language, and communication went surprisingly smoothly — we were able to have deep and meaningful conversations despite coming from different cultures. I became especially close with about seven participants, and we often talked for hours and even stayed in touch afterwards through social media. There weren’t any major cultural differences that caused problems — the atmosphere was friendly, open, and respectful throughout.
This project taught me a lot about loneliness and how it affects people differently. I learned to recognize signs when someone might be struggling silently and realized how much effort it takes to tackle this issue on multiple levels. It reminded me of how important it is to reach out to others and never downplay anyone’s struggles — what might seem small to one person can be a huge burden to someone else. I was genuinely shocked to learn that more than 50% of young people today experience severe loneliness. I plan to share some of the ideas and strategies we discussed with people around me.
I would definitely recommend this project to anyone who gets the chance to join. It’s a rare and valuable experience that combines meaningful learning with cultural exchange and genuine connection. I came home with new insights, new friendships, and unforgettable memories. I’m truly grateful for having been part of this amazing journey.
Vom 6. bis zum 10. Oktober 2025 hatte ich die Gelegenheit, an einem Erasmus+-Projekt in Marathon, Griechenland, teilzunehmen. Das Hauptthema war „Einsamkeit unter jungen Menschen“. Ich habe mich zur Teilnahme entschlossen, weil ich dieses Thema sowohl für sehr relevant als auch für mich persönlich bedeutsam halte. Da ich selbst in der Vergangenheit Einsamkeit erlebt habe, war ich wirklich daran interessiert, mögliche Lösungen zu finden und zu lernen, wie ich mich selbst und andere besser unterstützen kann. Außerdem war ich motiviert, Menschen aus verschiedenen Ländern – Polen, Ungarn, Italien und Griechenland – kennenzulernen und mein Englisch durch echte Kommunikation zu verbessern. Ich hatte keine festen Erwartungen, sondern wollte einfach nur neue Kenntnisse und Erfahrungen sammeln, die meinen Horizont erweitern würden.
Die Workshops waren sehr interaktiv – wir arbeiteten in kleinen Gruppen an kreativen Aufgaben zum Thema Einsamkeit, wie zum Beispiel dem Brainstorming von Fragen und Antworten oder der Produktion eines Kurzfilms oder Bildes, das das Thema repräsentierte. Dieser kreative Teil hat mir definitiv am besten gefallen. Wir diskutierten auch, wie Einzelpersonen und Gemeinschaften auf persönlicher, regionaler und internationaler Ebene mit Einsamkeit umgehen können.
Die Teilnehmer kamen aus Ungarn, Polen, Italien und Griechenland, was den Austausch noch interessanter machte. Englisch war unsere gemeinsame Sprache, und die Kommunikation verlief überraschend reibungslos – trotz unserer unterschiedlichen Kulturen konnten wir tiefgründige und bedeutungsvolle Gespräche führen. Ich habe mich besonders mit etwa sieben Teilnehmern angefreundet, und wir haben oft stundenlang miteinander gesprochen und sind auch danach über soziale Medien in Kontakt geblieben. Es gab keine größeren kulturellen Unterschiede, die Probleme verursacht hätten – die Atmosphäre war durchweg freundlich, offen und respektvoll.
Dieses Projekt hat mir viel über Einsamkeit und ihre unterschiedlichen Auswirkungen auf Menschen beigebracht. Ich habe gelernt, Anzeichen dafür zu erkennen, wenn jemand still leidet, und mir wurde klar, wie viel Aufwand es kostet, dieses Problem auf mehreren Ebenen anzugehen. Es hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, auf andere zuzugehen und die Probleme anderer niemals herunterzuspielen – was für den einen klein erscheinen mag, kann für den anderen eine enorme Belastung sein. Ich war wirklich schockiert, als ich erfuhr, dass mehr als 50 % der jungen Menschen heute unter starker Einsamkeit leiden. Ich habe vor, einige der Ideen und Strategien, die wir diskutiert haben, mit Menschen in meinem Umfeld zu teilen.
Ich würde dieses Projekt auf jeden Fall jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat, daran teilzunehmen. Es ist eine seltene und wertvolle Erfahrung, die sinnvolles Lernen mit kulturellem Austausch und echten Begegnungen verbindet. Ich bin mit neuen Erkenntnissen, neuen Freundschaften und unvergesslichen Erinnerungen nach Hause zurückgekehrt. Ich bin wirklich dankbar, dass ich Teil dieser großartigen Reise sein durfte.