Sicherheit und Vielfalt in Europa – effiziente Qualifizierungsbausteine zur Radikali-sierungsprävention bei Auszubildenden und Mitarbeiter/innen privater Sicherheitsdienste in Europa

Alle Berufe – öffentlich oder nicht – die den Bereich Sicherheit tangieren, sind auf Personal angewiesen, das vorbehaltslos hinter der Freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht. Nun ist es aber selbstverständlich, dass die Meinungen von Bewerberinnen und Bewerbern  auf Positionen in Sicherheitsberufen sich nicht signifikant unterscheiden von denen der europäischen Durchschnittsbevölkerung. Deswegen muss Radikalisierungsprävention ein selbstverständlicher Standard im Bewachungsgewerbe sein.

Das Projekt erstellt zu diesem Zweck ein Curriculum und Unterrichtsmodule zur Radikalisierungsprävention. Einige Unterrichtseinheiten sind dabei unabhängig von der jeweiligen Radikalisierungsform; andere nehmen gezielt bestimmte Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Blick und unterstützen Multiplikatoren, Radikalisierung zu erkennen – zum Beispiel anhand der spezifischen Narrative - und adäquat zu intervenieren.

Deutschland wird dabei grundlegende Schulungsmaterialien zu folgenden Formen vorlegen:

  • Rassismus & Rechtsextremismus
  • türkischer Nationalismus
  • Islamfeindlichkeit
  • Salafismus

Einige Bedarfe teilen wir mit unseren europäischen Partnern: hier werden zu den Unterrichtseinheiten jeweils länderspezifische Anpassungen vorgenommen (z.B. Zahlen der Verbreitung, hilfreiche Adressen etc.). Andere Bedarfe sind länderspezifisch.

Das Projekt endet zum 31. August 2018. Spätestens dann werden die Unterrichtsmodule zum download zur Verfügung gestellt.

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the Eurepean Union

Ihre Ansprechpartnerin

Karin Reisige (c) Schmitter

Karin Reisige

Referentin