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Dress Codes: Kann Mode politisch sein?

Dress Code
Mit dieser Frage beschäftigen sich zehn junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren, die derzeit am Projekt „Dress Codes“ teilnehmen. Mode war immer ein Zeichen für Anpassung oder Widerstand gegen das Establishment, ist Ausdruck des (kulturellen) Zeitgeistes und wird auch von der Zielgruppe der jungen Erwachsene geprägt.
Datum:
24. Feb. 2025
Von:
Sonja Essers

Das Projekt Dress Codes umfasst viele unterschiedliche Veranstaltungen. Im Januar ging es los mit einem Kennenlernen. Darüber hinaus gab es einen Austausch zur Frage, inwiefern Mode politisch sein kann. Unter anderem wurde in diesem Kontext über bestimmte Kleidungsstücke gesprochen (die Schlaghose, das Korsett, Uniformen), aber auch über Themen wie Ausbeutung, Rechte und Werte, die Frauenbewegung, die wir im Laufe des Projekts weiter vertiefen werden. Auch verschiedene Hypes und Trends (Influencer, Tylor Swift und ihre Swifties) wurden diskutiert und werden in weiteren Workshops noch separat und ausführlich behandelt.

Ein erstes Highlight fand im Februar statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften den Modedesigner Martin Appelt, der seine Kollektionen bereits auf Fashion Weeks in Paris und Mailand präsentiert hat, in Düsseldorf besuchen. Zu Beginn stellte Martin Appelt sich und seinen Werdegang ausführlich vor. Außerdem hatte er einige Videos seiner Fashion Shows vorbereitet, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu zeigen, wie diese ablaufen und aussehen.

Natürlich durften wir auch einige Stücke aus seinen Kollektionen bewundern. Nachdem sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt hatten, ging es in die Frage- und Diskussionsrunde. Und Fragen gab es eine ganze Menge. Martin Appelt beantwortete wirklich alle Fragen sehr offen und ehrlich und sprach mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch darüber, inwiefern Mode, nach seinem Verständnis, politisch ist.

Auch einen Ausflug nach Krefeld ins Textilmuseum werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen. Hier trifft politische Bildung auf Kunst und kulturelle Bildung. In der zweiten Woche der Osterferien steht dann ein weiteres Highlight auf dem Programm. Dann findet ein Fashion-Bootcamp mit Designerin Dena Heydari statt. Gemeinsam werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Modestücke upcyceln. Diese werden dann in einer Fashion-Show präsentiert.

 

 

 

 

Dress Codes: Kann Mode politisch sein?

Mit dieser Frage beschäftigen sich zehn junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren, die derzeit am Projekt „Dress Codes“ teilnehmen. Mode war immer ein Zeichen für Anpassung oder Widerstand gegen das Establishment, ist Ausdruck des (kulturellen) Zeitgeistes und wird auch von der Zielgruppe der jungen Erwachsene geprägt.
Dress Code
Datum:
24. Feb. 2025
Von:
Sonja Essers

Das Projekt Dress Codes umfasst viele unterschiedliche Veranstaltungen. Im Januar ging es los mit einem Kennenlernen. Darüber hinaus gab es einen Austausch zur Frage, inwiefern Mode politisch sein kann. Unter anderem wurde in diesem Kontext über bestimmte Kleidungsstücke gesprochen (die Schlaghose, das Korsett, Uniformen), aber auch über Themen wie Ausbeutung, Rechte und Werte, die Frauenbewegung, die wir im Laufe des Projekts weiter vertiefen werden. Auch verschiedene Hypes und Trends (Influencer, Tylor Swift und ihre Swifties) wurden diskutiert und werden in weiteren Workshops noch separat und ausführlich behandelt.

Ein erstes Highlight fand im Februar statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durften den Modedesigner Martin Appelt, der seine Kollektionen bereits auf Fashion Weeks in Paris und Mailand präsentiert hat, in Düsseldorf besuchen. Zu Beginn stellte Martin Appelt sich und seinen Werdegang ausführlich vor. Außerdem hatte er einige Videos seiner Fashion Shows vorbereitet, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu zeigen, wie diese ablaufen und aussehen.

Natürlich durften wir auch einige Stücke aus seinen Kollektionen bewundern. Nachdem sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgestellt hatten, ging es in die Frage- und Diskussionsrunde. Und Fragen gab es eine ganze Menge. Martin Appelt beantwortete wirklich alle Fragen sehr offen und ehrlich und sprach mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch darüber, inwiefern Mode, nach seinem Verständnis, politisch ist.

Auch einen Ausflug nach Krefeld ins Textilmuseum werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen. Hier trifft politische Bildung auf Kunst und kulturelle Bildung. In der zweiten Woche der Osterferien steht dann ein weiteres Highlight auf dem Programm. Dann findet ein Fashion-Bootcamp mit Designerin Dena Heydari statt. Gemeinsam werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Modestücke upcyceln. Diese werden dann in einer Fashion-Show präsentiert.