1. Online-Workshop:Politische Bildung & zivilgesellschaftliche Infrastrukturen

Im Strukturwandel der Kohleausstiegsregionen zeigt sich eine Beteiligungslücke in der geringen Präsenz von Einrichtungen der politischen Bildung. Zwar sind Organisationen der politischen Bildung sowie weitere zivilgesellschaftliche Akteure – etwa Bürgerstiftungen oder Freiwilligenagenturen – in den Revieren vorhanden, doch verfügen sie bislang über keine klar definierte Rolle, kein verbindliches Mandat und nur unzureichende Ressourcen.
Die fehlende institutionelle Einbindung und Förderung führt dazu, dass wichtige Potenziale ungenutzt bleiben. Dabei erfüllen diese Akteure zentrale Funktionen für eine demokratische Selbstorganisation, die Bündelung gesellschaftlicher Stimmen, die historische Aufarbeitung der negativen Folgen für Mensch und Natur durch den Tagebau, die Förderung von Innovationen „von unten“ sowie für konstruktive Kritik und Reflexion.
"Wir freuen uns sehr, die Reihe zum Auftakt mit einem Impulsbeitrag zu politischer Bildung und zivilgesellschaftlicher Infrastruktur mitgestalten zu dürfen. Denn im Rheinischen Revier zeigt sich: Einrichtungen der politischen Bildung sind punktuell in der Region aktiv, bislang jedoch oft ohne klar definierte Rolle oder Einbindung in die Steuerungsprozesse. Dabei könnten sie zentrale Funktionen für Orientierung in der Transformation, gesellschaftlichen Dialog und die Mitgestaltung regionaler Zukunft übernehmen" (Nele Steffen).
Impuls: Nele Steffen (NBR - Netzwerkbüro Bildung Rheinisches Revier)
Erster Workshoptermin: 09.03.2026, 13-16:00 Uhr
Anmeldung an seminar@nbh.de mit Angabe der Seminarnummer S-5576.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass eine vorherige Anmeldung für die Teilnahme am Zoom-Meeting nicht notwendig ist. Den Link zur Teilnahme am ersten Workshop „Mind the Gap!“ per Zoom finden Sie in der angehängten Datei.