Online-Workshop:Ressourcenungleichheiten

Diese Ressourcendifferenz ist mehrdimensional und geht weit über finanzielle Mittel hinaus. Sie umfasst auch zeitliche, organisatorische und wissensbezogene Ressourcen sowie den Zugang zu relevanten Informationen, Netzwerken und Beteiligungsarenen.
Bestehende Förderroutinen und Antragslogiken privilegieren vor allem etablierte Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Wissenschaft, die über administrative Kapazitäten und Erfahrung in komplexen Förderverfahren verfügen. Viele zivilgesellschaftliche Akteure hingegen sind dadurch strukturell benachteiligt und können ihre Perspektiven, Bedarfe und Innovationspotenziale nur eingeschränkt einbringen. Diese Ungleichheiten wirken sich unmittelbar auf die Vielfalt, Reichweite und demokratische Qualität von Beteiligungsprozessen im Strukturwandel aus.
Impuls: Mareike Kursawe, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW
Anmeldung an seminar@nbh.de mit Angabe der Seminarnummer S-5578. Ein Zoomlink wird rechtzeitig an die angegebene E-Mail-Adresse versandt.