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2. Online-Workshop:Verhältnis Kommunen und Zivilgesellschaft

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Im Strukturwandel der Kohleausstiegsregionen zeigt sich eine weitere Beteiligungslücke im oftmals konfliktbehafteten Verhältnis zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Datum:
Donnerstag, 12. März 2026 13:00 - 16:00
Art bzw. Nummer:
Seminarnummer S-5577
Von:
NBH

Eine weitere Beteiligungslücke besteht im häufig konfliktbehafteten Verhältnis zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Gruppen. Dies ist vielfach geprägt von strukturellen Legitimations-, Rollen- und Machtkonflikten: Kommunale Akteur*innen verweisen auf ihre repräsentative, demokratische Legitimation, während Vertreter*innen der organisierten Zivilgesellschaft ihre Rolle aus Betroffenheit, fachlicher Expertise und kritischer Perspektive ableiten.

Beteiligungsverfahren sind häufig wenig inklusiv und nur formal an politische Entscheidungsprozesse rückgekoppelt. Rollen, Zuständigkeiten und Mandate sind vielfach unklar, was zu Frustration auf beiden Seiten führt. Historische Konfliktlinien – insbesondere im Zusammenhang mit Protesten gegen den Braunkohleabbau, Umsiedlungen und Vertrauensverluste – verstärken bestehendes Misstrauen und erschweren eine konstruktive Zusammenarbeit. 

Zweiter Workshoptermin: 12.03.2026, 13-16:00 Uhr

Impuls: Marion Stock, Stiftung Mitarbeit

 

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass eine vorherige Anmeldung für die Teilnahme am Zoom-Meeting nicht notwendig ist. Den Link zur Teilnahme am zweiten Workshop „Mind the Gap!“ per Zoom finden Sie in der angehängten Datei.