Online-Workshop:Verhältnis Kommunen und Zivilgesellschaft

Dieses Verhältnis ist geprägt von strukturellen Legitimations-, Rollen- und Machtkonflikten: Kommunale Akteur*innen verweisen auf ihre repräsentative, demokratische Legitimation, während Vertreter*innen der organisierten Zivilgesellschaft ihre Rolle aus Betroffenheit, fachlicher Expertise und kritischer Perspektive ableiten.
Beteiligungsverfahren sind dabei häufig wenig inklusiv und nur schwach an formale, politische Entscheidungsprozesse rückgekoppelt. Rollen, Zuständigkeiten und Mandate sind oft unklar, was zu Frustration auf beiden Seiten führt. Historische Konfliktlinien – insbesondere im Zusammenhang mit Protesten gegen den Braunkohleabbau, Umsiedlungen und Vertrauensverluste – verstärken bestehendes Misstrauen und erschweren eine konstruktive Zusammenarbeit.
Impuls: Marion Stock, Stiftung Mitarbeit
Anmeldung an seminar@nbh.de mit Angabe der Seminarnummer S-5577. Ein Zoomlink wird rechtzeitig an die angegebene E-Mail-Adresse versandt.